Menü

Wissen · Aktuelles | Stand: 7. November 2026

Windows schränkt ab Januar 2027 externe Datenträger mit ReFS ein

Microsoft kündigt für Januar 2027 eine Einschränkung für externe Datenträger mit ReFS an. Eine allgemeine Sperre für USB-Sticks ist damit nicht gemeint.

Illustration: USB-Stick neben einem Notebook mit abstraktem Sicherheitssymbol
KI-generierte Illustration

Entscheidend ist ReFS, nicht der USB-Anschluss

Die Änderung betrifft ReFS auf Wechselmedien und bestimmten externen Datenträgern. Microsoft bezeichnet diese Verwendung als nicht unterstützt. USB-Sticks mit FAT32, exFAT oder NTFS fallen nicht unter diese ReFS-Regelung.

Was Unternehmen jetzt prüfen sollten

Seit dem Sicherheitsupdate vom 13. Oktober 2026 läuft eine Überwachungsphase. Betroffene Laufwerke können im Systemprotokoll mit der Ereignis-ID 524 und der Quelle „ReFS“ gemeldet werden.

Solche Einträge sollten ausgewertet und benötigte Daten oder Arbeitsabläufe auf eine unterstützte Speicherkonfiguration umgestellt werden. Mit dem Sicherheitsupdate im Januar 2027 wird die Blockierung standardmäßig aktiviert.

Administratoren können über Gruppenrichtlinie oder Registrierung Ausnahmen konfigurieren. Dadurch wird ReFS auf Wechselmedien jedoch nicht zu einer unterstützten Konfiguration.

Quelle: Microsoft Support, KB 5130741, 13. Oktober 2026